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Die Skuptur besteht aus gegossenen Gipsplatten, die im getrockneten Zustand gebrochen wurden. Die Konstruktion hält die zueinander angeordneten Fragmente. Konstruktion und Dekonstruktion liegen eng beisammen. Es geht um Körper und Raum und darum, wie sich der Mensch in die Architektur einfügt, sich Zwischenräume sucht. Das schwere Material und die absichtlich hervorgehobene Brüchigkeit stehen im Gegensatz zueinander. aussichtKUNST, Freiburg DE,
Gips/Holz
140/230/20cm, 2012

Bauen, auseinandernehmen, neu zusammensetzen. Skulpturen entstehen, brechen teilweise auseinander, werden neu angeordnet. Mit Brettern wurden Wände gebaut, die Zwischenräume mit Gips ausgegossen. Danach wurden Bretter dazugefügt, wieder weggenommen. Die Skulpturen verstehe ich als Erkundung von Hohlraum und Fülle. Sie sind skulpturale Raummodelle, bei denen Raum in prozesshaftem Handeln gebaut wird. catch of the year, Dienstgebäude Zürich.
Gips/Holz, 50/40/30cm, 2011